Julien Lieber mit Ellbogen-Bruch

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The MX Vice Show: #12

Julien Lieber stand im ersten Lauf zum Großen Preis von Deutschland kurz vor seinem Durchburch in der Königsklasse. Er lag an zweiter Stelle des Rennens und war der absolut schnellste auf der Strecke, als das Unheil seinen Lauf nahm. Lieber stürzte und musste an der Strecke medizinisch versorgt werden. Jetzt wurde bekannt: Der Belgier hat sich seinen Ellbogen gebrochen.

„Das Wochenende hat gut angefangen, ist aber nicht so gut zu Ende gegangen! Ich hatte im ersten Lauf einen guten Start und habe mich gut gefühlt, bin gute Linien gefahren. Ich habe einen guten Punkt gefunden, um Seewer zu überholen und war Zweiter und mein Rhythmus war so gut, dass ich mich etwas von ihm absetzen konnte. Ich habe nicht so hart gepusht und am großen Sprung habe ich unten immer eine Linie links genommen, weil die nicht so wellig war. Ich weiß nicht, was passiert ist. Es war ein heftiger Abflug und ich bin enttäuscht, dass das Wochenende nun so zu Ende gehen muss.“

(ConwayMX)

Bislang gibt es keine Aussagen oder Anzeichen, wann Lieber wieder in den Sattel steigen und ob er 2019 noch einmal in der FIM Motocross Weltmeisterschaft fahren wird können. Diese Woche wird er bei seinen Ärzten in Belgien vorstellig werden, danach sollten weitere Details folgen.

Francois Lemariey, Team-Manager von Monster Energy KRT, sagte:

„Nach seinem starken Qualifying gestern ist Julien ein richtig gutes erstes Rennen gefahren und durfte ein Podest erwarten, als er am großen Sprung unten gestürzt ist. Es scheint, dass er einfach auf eine weiche Stelle gekommen ist und dann die Kontrolle verloren hat. Dieser Sektor ist unglaublich schnell und er ist wirklich weit und hoch geflogen und dann hart aufgeschlagen. Die ersten Untersuchungen haben gezeigt, dass er sich den linken Ellbogen verletzt hat. Er ist auf dem Weg nach Belgien, wo weitere Untersuchungen anstehen und er operiert werden wird. Wir lieben Motocross, aber manchmal bezahlt dir dieser Sport deinen Einsatz und Willen nicht so zurück, wie wir das gern hätten.“

Das Pech für Kawasaki zieht sich damit schon einige Wochen: Clement Desealle, Evgeny Bobryshev, Benoit Paturel, Julien Lieber und Alessandro Lupino sind alle so schwer verletzt, dass ein vorzeitiges Saisonende bei allen von ihnen keine Überraschung wäre. Derzeit ist Tommy Searle der einzige Mann in Grün, der in der Königsklasse noch die Fahnen hoch hält.

Text: Lewis Phillips | Fotos: ConwayMX | Übersetzung: Toni Börner

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