Ken Roczen: Last von Schultern gefallen

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Ken Roczen steckte in den letzten Wochen in einem Formtief, kämpfte mit einer mysteriösen, nicht diagnostizierten Krankheit. Sein Kampf lag eigentlich nicht auf der Strecke, sondern darin, es bis zum Saisonende zu schaffen.

Doch in Unadilla am vergangenen Wochenende sahen die Fans einen komplett anderen Roczen – er zeigte auf, warum er zu den Größen dieses Sports gehört. Er stand am Ende ganz oben auf dem Treppchen der Tageswertung.

„Es lief heute wieder normal und es hat einfach Klick gemacht“, so Roczen. „Ich mag das Motorrad sehr und die Strecke gefällt mir auch richtig gut – daher bin ich da einfach raus und hatte Spaß“

„Ich merke es ja selbst: Wenn ich Spaß habe, dann kommen auch die Ergebnisse“, so der Thüringer weiter.

„Als Team hatten wir noch nie einen Tag, wo wir in den Trainings am schnellsten waren und dann beide Läufe gewonnen haben – das ist mir auch persönlich schon lange nicht mehr gelungen. Das war heute definitiv ein Tag für die Bücher.“

„Da ist mir echt eine Last von den Schultern gefallen und das tut auch dem Selbstvertrauen gut, denn wir haben ja noch ein paar Rennen vor uns.“

„Beim Motorrad haben wir in den letzten paar Wochen etwas Gutes auf die Beine gestellt und jetzt werde ich das dann einfach so lassen, wie es ist. Hoffentlich holen wir noch ein paar gute Ergebnisse.

Ken Roczen muss seinen Run bei den letzten beiden Saisonläufen in Budds Creek und Ironman fortsetzen. Der Kampf um den zweiten Platz in der 450MX-Gesamtwertung ist in vollem Gange:  Roczen ist Dritter und liegt nur einen einzigen Punkt hinter Marvin Musquin.

Text: Lewis Phillips | Fotos: ConwayMX | Übersetzung: Toni Börner

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