Herlings über Weltmeister Prado

Jeffrey Herlings ist voll des Lobes für den frisch gebackenen Zweifach-Weltmeister

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Jorge Prado hat im ersten Lauf beim Grand Prix von Schweden in der MX2-Klasse den Sack zu gemacht. Der Spanier ließ sich in keiner Weise beirren und legte seine übliche Routine an den Tag – selbst auf der schwierigen und gefährlichen Piste. Am Ende holte er die Titelverteidigung und ist Weltmeister der FIM MotoCross Weltmeisterschaft 2019 in der MX2.

Prado hat dieses Jahr in 26 seiner 29 Rennteilnahmen gewonnen, nur er hat Grand-Prix-Siege Errungen. Vom Sand in Lommel bis zum steinharten Boden in Semarang – er war einfach nicht zu stoppen. Seine Siegesserie in den Motos reicht zurück bis zum Assen-Sieg im September im letzten Jahr.

Einige weitere Statistiken. Vor dem Grand Prix von Schweden hatte Prado 452 Führungsrunden in diesem Jahr gesammelt – von 530 möglichen. Mit einer Nicht-Teilnahme beim Grand Prix von Großbritannien. Nimmt man den noch raus, hat Prado diese Saison auf gerade einmal 51 Runden nicht geführt. Von 15 möglichen Pole-Positions, holte er deren zwölf.

Prado hat jetzt nach Schweden 29 Karriere-Grand-Prix-Siege auf dem Konto. Seit seinem ersten GP-Sieg in Trentino 2017 hat er noch 28 weitere Male von 50 möglichen die Tageswertung gewonnen. Zwei Wochenenden bleiben ihm jetzt in der MX2-Klasse noch.

Sein Debüt in der großen Klasse wird Prado bereits beim MotoCross of Nations geben – dann sitzt er das erste Mal auf einer 450er. Dann trifft er auch das erste Mal auf seinen Vorgänger-Dominator der MX2, auf Jeffrey Herlings.

„Er hat das richtig gut gemacht“, sagt Herlings heute über den Spanier. „Wenn er in England nicht hätte aussitzen müssen, hätte er alle Rennen gewonnen. So ähnlich ging es mir auch.“

„Wenn ich damals nicht ein Rennen verpasst hätte, hätte ich vielleicht auch alle gewonnen. Er wird meinen Rekord vielleicht noch einstellen. Er war dieses Jahr großartig und verdient diesen Titel. Er war der absolut Beste. Es ist der richtige Zeitpunkt, um aufzusteigen. Er hat keine andere Option. Da habe ich richtig Respekt davor – mit 19 in die MXGP aufzusteigen, um mit den großen Jungs zu kämpfen.“

„Nächstes Jahr wird für ihn nicht leicht“, so Herlings weiter. „er wird sicher um Siege kämpfen, aber es ist anders als in der MX2. Dort hatte er eine tolle Karriere, ich würde sagen, fast so erfolgreich wie meine. Ich habe drei Titel und 23 GPs gewonnen, aber ich war viel länger in der Kategorie. Wenn er auch so lange MX2 fahren würde, würde er mich einholen oder besser sein. Ich freue mich aber, das ein paar meiner Rekorde jetzt noch bleiben. Er war trotzdem unglaublich!“

Text: Lewis Phillips | Fotos: Ray Archer | Übersetzung: Toni Börner

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